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Warnlagebericht

In der Nacht auf Dienstag ruhig
Bodendruck- und Frontenkarte für Dienstag, 05. März 2024, 13 Uhr MEZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Dienstag, 05. März 2024, 13 Uhr MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Am Dienstag liegt der Alpenraum zunächst noch unter Zwischenhocheinfluss, am Abend erreicht von Frankreich her jedoch ein Höhentief die Alpen. Damit in Zusammenhang stehend bildet sich erneut ein Italientief und mit der auf Süd drehenden Strömung gelangt wieder feuchte Luft in der Höhe zu den Alpen. Da gleichzeitig von Nordwesten kältere Luft in tiefen Schichten einfließt, wird es im Westen des Landes winterlich. Am Donnerstag zieht das Tief zum Balkan und von Norden verstärkt sich der Einfluss des Skandinanvienhochs JASPER.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen in Kraft.

Warnausblick

In der Nacht auf Dienstag breiten sich entlang der Nordalpen und nördlich davon dichte Wolken allmählich nach Osten aus. Dabei gehen im Norden ganz vereinzelt Schauer nieder. Im Süden und Südosten ist es hingegen zeitweise klar oder nur gering bewölkt. Dazu weht im Donauraum sowie im östlichen Flachland schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.

Am Dienstag ist es besonders an der Alpennordseite oft dicht bewölkt. Im Osten startet der Tag mit einigen Auflockerungen recht freundlich. Im Süden ist zunächst sonnig, ab Mittag machen sich ein paar Quellwolken bemerkbar, über dem Bergland gehen auch ein paar Schauer nieder. Tagsüber nimmt dann entlang und nördlich der Alpen die Schauerneigung etwas zu. Die Schneefallgrenze liegt dabei untertags bei etwa 1200 m und sinkt am Abend im Westen auf 900 m ab. Bei mäßigem bis lebhaftem Westwind im Norden und Osten bleibt es frühlingshaft mild.

In der Nacht auf Mittwoch regnet es in Vorarlberg und im Tiroler Oberland teils kräftig und anhaltend. Die Schneefallgrenze sinkt weiter und es schneit bis in die meisten Tallagen herab, vom Rätikon bis ins Arlberggebiet muss dabei mit größeren Neuschneemengen gerechnet werden.

Der Mittwoch verläuft in der Westhälfte trüb, dazu regnet es hier und Süden immer wieder teils schauerartig. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Südost meist zwischen 600 und 1400 m. Zeitweise aufgelockert ist es am ehesten im Norden und Osten, aber auch dort ziehen immer wieder dichtere Wolken und einzelne Schauer durch. Der Wind weht mäßig, im Osten lebhaft aus nördlichen Richtungen.

Am Donnerstag geht es verbreitet trüb in den Tag und entlang der Alpennordseite ist es anfangs noch leicht unbeständig. Im Laufe des Tages lockern die Wolken vom Innviertel bis ins östliche Flachland zunehmend auf. Vom Arlberg bis in die Obersteiermark und im Süden bleibt es dagegen meist den ganzen Tag wolkenverhangen. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus nördlichen Richtungen.

Autor

Martin Templin
Montag, 04. März 2024, um 17:15 Uhr

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