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Warnlagebericht

In der Nacht auf Sonntag im Westen leicht unbeständig
Bodendruck- und Frontenkarte für Sonntag, 12. April 2026, 14:00 MESZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Sonntag, 12. April 2026, 14:00 MESZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Am Sonntag liegt der Ostalpenraum im Warmsektor des Tiefs TAMINA mit Kern bei Irland, die zugehörige Kaltfront wird vorübergehend warmaktiv und kommt über Deutschland zu liegen. Zu Wochenbeginn liegt der östliche Alpenraum in einer südlichen Höhenströmung, der Einfluss eines Tiefs über dem zentralen Mittelmeerraum nimmt zu. Zudem bildet sich ein kleines Leetief über Bayern, welches die Kaltfront zunächst noch fernhält. Erst in Richtung Dienstag deuten die Modelle derzeit das Vorankommen der Front bis in den Westen Österreichs an.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen in Kraft.

Wetterausblick

In der Nacht auf Sonntag ziehen entlang der westlichen und zentralen Nordalpen teils dichtere Wolken ostwärts. Zudem gehen vor allem in Vorarlberg und Nordtirol einige Schauer nieder. Weiter östlich ist es zunächst klar, später machen sich im Südosten und Osten des Landes einige tiefe Wolken bemerkbar. Dazu weht im Donauraum schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen.

Am Sonntag scheint zumindest zeitweise die Sonne, am häufigsten von Oberösterreich bis ins Nordburgenland. Dabei wird die Luft durch Saharastaub aber zunehmend diesig. Von Vorarlberg bis Salzburg ziehen im Tagesverlauf zunehmend dichtere Wolkenfelder auf und besonders im westlichen sowie im zentralen Bergland sind einzelne Regenschauer, vereinzelt mit Blitz und Donner, dabei. Der Wind weht im nördlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus östlichen Richtungen, am Bodensee weht lebhafter Nordostwind.

Der Montag beginnt im Norden und Osten oft sonnig, von Südwesten her zieht es aber rasch zu und am Alpenhauptkamm und südlich davon setzt schauerartiger Regen ein. Vom Montafon bis zum Kaiserwinkl gehen zudem vereinzelt Schauer und Gewitter nieder. Im Norden und Nordosten endet der Tag hingegen oft noch trocken. Im Donauraum weht lebhafter bis kräftiger Südostwind, in den Alpen vorübergehend kräftiger Südföhn.

Am Dienstag überwiegen die Wolken und von der Früh weg fällt im Bergland Regen, kurzzeitig sinkt die Schneefallgrenze in den westlichen Nordalpen gegen 1500 m ab. Auch am Nachmittag und Abend bilden sich dort häufig Schauer. Im Südosten und im östlichen Flachland ist die Schauerneigung gering. Der Wind dreht an der Alpennordseite auf West, im Osten wehte er mäßig bis lebhaft aus südöstlichen Richtungen.

Letzte Aktualisierung:
Samstag, 11. April 2026, 18:45 Uhr

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