01.03.2015

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Sonntag von Westen her etwas Regen, Neuschnee erst ab dem Mittelgebirge


Aktuelle Wetterlage

Am Sonntag macht sich von Westen her der nächste Tiefausläufer mit etwas Regen bemerkbar, warnwürdige Erscheinungen sind vorerst aber nicht zu erwarten. In der neuen Woche verstärkt sich der Tiefdruckeinfluss, eingelagert in eine kräftige West- bis Nordwestströmung sorgt am Montag ein Randtief an der Alpennordseite für teils kräftigen Regen und auf den Bergen für Schneefall, im Flachland wird es zudem teils stürmisch. Am Dienstag beruhigt sich das Wetter wieder, nur im Bereich der Alpen und im Süden bleibt es unbeständig mit etwas Regen und Schneefall. Warnwürdige Mengen zeichnen sich dabei aus heutiger Sicht aber meist nicht ab.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen in Kraft.


Warnausblick


Der Abend und die Nacht auf Sonntag verlaufen durchwegs trocken und gering bewölkt bzw. sternenklar. Vor allem in den Tälern und Becken im Süden kann sich allerdings gebietsweise Nebel oder Hochnebel ausbilden. Im Westen ziehen in der zweiten Nachthälfte zudem dichte Wolkenfelder einer Warmfront auf.

Der Sonntag beginnt östlich von Tirol noch oft sonnig, einzelne Nebelfelder in den Tälern und Becken lichten sich rasch. Von Westen werden die Wolken nach und nach dichter und im Laufe des Vormittags muss man in Vorarlberg und Tirol bereits mit etwas Regen rechnen, Schnee ist tagsüber meist erst oberhalb von 1200 bis 1500 m ein Thema. Im Tagesverlauf breitet sich der leichte Regen entlang der Alpennordseite bis ins östliche Flachland aus. Weitgehend trocken bleibt es hingegen im Süden von Osttirol bis ins südliche Burgenland. Der Südwestwind frischt zum Teil lebhaft, auf den Bergen auch stürmisch auf.

Am Montag überwiegen die Wolken und vor allem entlang und nördlich der Alpen regnet es häufig und zum Teil auch kräftig. Auch im Osten fällt zumindest zeitweise Regen, von Unterkärnten bis ins Südburgenland regnet es hingegen nur wenig, zum Teil bleibt es hier sogar trocken. Schnee fällt tagsüber nur oberhalb von 1300 bis 1600 m, erst zum Abend hin sinkt die Schneefallgrenze im Nordalpenbereich auf 1100 bis 800 m. Allerdings lassen Regen und Schneefall dann wieder nach, für ein paar Zentimeter Neuschnee reicht es somit meist nur in höheren Tallagen. Der Wind dreht tagsüber von Süd auf West und frischt vor allem im Donauraum kräftig bis stürmisch auf.

Am Dienstag klingen letzte Schneeschauer an der Alpennordseite zunächst ab und die Wolken lockern vorübergehend ein wenig auf. Am Nachmittag verdichten sich die Wolken allerdings erneut und in den Alpen sowie im Süden muss man vorraussichtlich wieder etwas Schneefall, unterhalb von 1100 bis 700 m etwas Regen einplanen. Trocken und überwiegend freundlich bleibt es vom Innviertel bis ins Nordburgenland. Der Wind weht vor allem im Donauraum und im östlichen Flachland lebhaft bis kräftig aus West, im Laufe des Nachmittags lässt der Wind dann allmählich nach.

Josef Lukas am 28.02.2015 um 21:42 Uhr.