24.10.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Freitag zunehmend trocken, im Süden und Osten noch windig


Aktuelle Wetterlage

Das zuletzt wetterbestimmende Tiefdruckgebiet zieht am Freitag nach Griechenland ab und in Österreich nimmt der Hochdruckeinfluss allmählich zu. Mit einer kräftigen nordöstlichen Strömung gelangt aber weiterhin kühle Luft in den Alpenraum. Am Samstag baut sich dann eine Hochdruckbrücke von Südwesteuropa bis nach Osteuropa auf und bringt dem Alpenraum meist ruhiges, herbstliches Wetter. Die Strömung dreht auf südliche Richtungen und bodennah gelangt feuchte, nebelanfällige Luft in den Osten und Süden Österreichs. In der Nacht auf Sonntag beeinflusst ein stark abgeschwächtes Frontensystem den Westen Österreichs, ansonsten überwiegt weiterhin der Hochdruckeinfluss.


Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen in Kraft.


Warnausblick

Am Nachmittag klingen Regen und Schneefall in den Nordstaulagen endgültig ab, nördlich der Alpen bleibt es aber meist bewölkt. Im Südosten verdichten sich allmählich wieder die Wolken und am Abend fällt von der Koralpe bis zum Neusiedler See mitunter ein wenig Regen. Von Vorarlberg bis Kärnten scheint hingegen oftmals die Sonne. Am Alpenostrand sowie in den Nordföhngebieten weht noch teils kräftiger Wind aus Nord, der bis zum Abend hin aber deutlich nachlässt.

In der Nacht auf Samstag fallen im Südosten ein paar Tropfen, sonst hält bzw. bildet sich recht verbreitet Hochnebel aus. Der Wind weht nur mehr schwach bis mäßig.

Der Samstag verläuft weitgehend ruhig, teils aber länger trüb durch Nebel oder ausgedehnte hochnebelartige Wolken, vor allem östlich einer Linie Linz - Villach. Im Westen scheint zunächst verbreitet die Sonne, bevor am Nachmittag allmählich kompakte Wolken aufziehen. In der Folgenacht kann es dann in Vorarlberg und Tirol leicht regnen. Im östlichen Flachland weht mäßiger Südostwind.

Am Sonntag halten sich im Westen anfangs kompakte Wolken, aus denen es mitunter noch nieselt. Tagsüber kommt aber hier immer öfter die Sonne zum Vorschein. In den übrigen Regionen hält sich in den Niederungen oftmals zäher Hochnebel, der sich nur stellenweise auflöst.

Der Montag verläuft abseits regionaler Nebelfelder strahlend sonnig. Im Flachland weht dazu weiterhin mäßiger Südost- bis Ostwind.

Florian Pfurtscheller am 24.10.2014 um 12:03 Uhr.