11.12.2016

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Sonntag stürmisch auffrischender Westwind


Aktuelle Wetterlage

Am Sonntag gewinnt ein Tief, welches von der Ostsee nach Südpolen zieht, an Einfluss im Land. Die zugehörige Kaltfront erreicht bereits am Vormittag den Alpenraum und mit dessen Durchzug frischt teils stürmischer Westwind auf. Nachfolgend dreht die Höhenströmung auf Nordwest und besonders am Alpenostrand sowie im östlichen Bergland bleibt es weiterhin windig. Am Dienstag gelangt das Land allmählich wieder unter Hochdruckeinfluss.


Überblick Warnungen

STURM FLACHLAND
Die Informationen gelten für Sonntag tagsüber.

STURM BERGLAND
Die Informationen haben von Sonntagvormittag bis Montagabend Gültigkeit.


Warnausblick

Die Nacht auf Sonntag verläuft meist klar, nur örtlich bildet sich Nebel aus. Dazu weht im Donauraum teils lebhafter Westwind.

Der Sonntag startet bis auf örtlichen Nebel freundlich. Von Norden her ziehen aber rasch Wolken und ab Mittag auch etwas Regen und Schneefall auf, wobei die Schneefallgrenze zwischen 700 bis 1200 m liegt. Zudem frischt im Osten kräftiger bis stürmischer Nordwestwind auf.

Am Montag überwiegen alpennordseitig und im Osten oft die Wolken, dazu fällt wiederholt Regen, oberhalb von 600 bis 800 m Schnee. Auch in den Niederungen ziehen nachmittags einige Schauer durch. Der Westen und Süden des Landes bleiben wetterbegünstigt. Dazu weht kräftiger, teils föhniger Nordwestwind. Am Alpenostrand sind wieder Sturmböen zu erwarten.

Der Dienstag startet in den Nordalpen bewölkt und es gehen noch letzte unergiebige Schneeschauer nieder. Bald setzt sich aber hier wie auch schon im übrigen Land die Sonne durch. Nur am Bodensee sowie im Salzkammergut kann sich Hochnebel halten. Der Wind spielt keine Rolle mehr.

Julia Schöberl am 10.12.2016 um 22:05 Uhr.