01.09.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Nachmittag im Süden und Westen zunehmend trocken, sonst weiterer Regen


Aktuelle Wetterlage

Ein Höhentief wandert bis Montagmittag vom Alpenraum bis etwa nach Mittelitalien. Es löst eine Tiefdruckentwicklung über der Adria aus, welche unser Wetter am Montag und Dienstag maßgeblich mit feuchten und oft kühlen Luftmassen beeinflusst. Zur Wochenmitte gewinnt dann ein sich langsam verstärkendes Hoch über dem Ostseeraum an Einfluss, allerdings verbleibt Österreich voraussichtlich eher im Randbereich dieser Hochdruckzone, weshalb sich nur eine allmähliche Wetterberuhigung einstellt.


Überblick Warnungen

STARKREGEN
Die Informationen sind von Sonntagnachmittag bis Montagabend, teils bis in die Nacht auf Dienstag gültig.

STURM FLACHLAND / TALLAGEN
Die Informationen haben von der Nacht auf Montag teils bis Montagabend, teils bis Dienstagabend Gültigkeit.


Warnausblick

Der Nachmittag bringt vom Tiroler Unterland bis zum Alpenostrand und im östlichen Flachland weiterhin viel Regen, wobei örtlich Überflutungen oder Vermurungen nicht ganz auszuschließen sind. Ebenso steigen die Pegel kleinerer Flüsse weiter an. An der Alpensüdseite werden die trockenen Abschnitte bei zunehmend kräftigem, in Osttirol teils auch stürmischem Nordföhn hingegen immer länger. Und auch im Westen regnet es kaum mehr. In Westen und Südwesten lockern auch die Wolken am ehesten auf. Zudem weht der Nordwest- bis Nordwind auch am Alpenostrand lebhaft, in exponierten Lagen teils kräftig.

Auch am Dienstag bleibt es bewölkt und vielerorts nass, wobei der Regen von Salzburg ostwärts neuerlich am kräftigsten ausfällt. Ganz im Westen und sowie im nach wie vor leicht föhnigen Südwesten regnet es voraussichtlich nur wenig, in den Abendstunden wird es auch im Osten und Nordosten langsam trockener. Hier bleibt es nach wie vor die meiste Zeit des Tages recht windig.

Am Mittwoch regnet es nur noch unergiebig bzw. sind nur noch einzelne Regenschauer unterwegs. Die Wolken lockern fast überall auf und zumidest zwischendurch reicht es auch schon für etwas Sonnenschein. Der Wind lässt nach und es wird deutlich wärmer.

Andreas Meingaßner am 01.09.2014 um 11:47 Uhr.