31.10.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Nachmittag im Norden trüb, sonst sonnig


Aktuelle Wetterlage

Am Freitag etabliert sich über Österreich neuerlich ein Hochdruckgebiet, dessen Zentrum verlagert sich am Wochenende zwar langsam Richtung Osteuropa, es bleibt jedoch auch bei uns wetterbestimmend. Am Sonntag dreht die Höhenströmung im Vorfeld eines atlantischen Sturmtiefs mit Zentrum nordwestlich von Schottland im Alpenraum mehr auf Süd bis Südwest und infolge wird es föhnig. Bodennah hält sich teils jedoch feuchte, nebelanfällige Luft.


Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen aktiv.


Warnausblick

Am Nachmittag scheint häufig die Sonne, lediglich vom Innviertel bis zum östlichen Flachland halten sich hartnäckig hochnebelartige Wolken. Der Wind weht mäßig aus nördlicher Richtung.

In der Nacht auf Samstag bilden sich inneralpin sowie im Donauraum und im Osten Nebel und Hochnebel aus, sonst ziehen nur dünne Wolkenfelder durch.

Am Samstag verdecken im Flach- und Hügelland zeitweise Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne, die aber bis Mittag oftmals der Sonne Platz machen. Abseits der trüben Regionen überwiegt dagegen von der Früh weg strahlender Sonnenschein. Auf den Bergen Westösterreichs kommt allmählich schwacher Südföhn auf.

Am Sonntag erweist sich der Hochnebel in den Niederungen oft als hartnäckig, besonders im Nordosten bei mäßigem Südostwind teils auch als beständig. Ansonsten kann sich die Sonne wieder häufig in Szene setzen. Der Südföhn auf den Bergen legt etwas zu, bleibt aber noch überall unter den Warnschwellen.

Der Montag ist dann vom stärker werdenden Südföhn geprägt. Abseits der Nebelregionen im Norden und Osten dominiert wiederum der Sonnenschein und bis zum Nachmittag greift der Südföhn immer öfter in die prädestinierten Tälern Westösterreich mit kräftigen bis stürmischen Böen durch. Auf den Bergen ist mit ersten schweren Sturmböen zu rechnen. Zudem weht im östlichen Flachland lebhafter Südostwind.

Florian Pfurtscheller am 31.10.2014 um 12:47 Uhr.