02.03.2015

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Dienstag nur noch einzelne Schauer und teilweise freundlich, im Osten noch windig


Aktuelle Wetterlage

Eingelagert in eine kräftige westliche bis nordwestliche Höhenströmung folgt in der Nacht auf Dienstag eine weitere Kaltfrontokklusion, mit der die Schneefallgrenze teils bis in die Niederungen absinkt. Während es zwar selbst in den Nordstaulagen kaum für markante Neuschneemengen reicht, können allerdings gebietsweise Sturmböen bis in tiefe Lagen durchgreifen. Am Dienstag selbst beruhigt sich das Wetter vorübergehend auch der anfangs stürmische Wind lässt nach. Allerdings strömen auch im weiteren Wochenverlauf kalte und schubweise feuchte Luftmassen heran und gestalten den Wettercharakter unbeständig. So legt sich bereits am Mittwoch eine weitere Front an die Alpennordseite und nachfolgend greift auch ein Italientief vorübergehend ins Wettergeschehen ein. Damit sieht es vor allem im Westen und Süden nach Schnee bzw. in tiefen Lagen auch nach Regen aus. Ab Donnerstag sorgt eine straffe nördlich Strömung vor allem im Nordalpenbereich weiterhin für etwas Neuschnee, am Alpenostrand und im Süden für markanten Wind.


Überblick Warnungen

STARKREGEN
Die Vor- und Akutwarnungen gelten für den Montag.

STURM
Die Vorwarnungen gelten für den Montag, teils bis Dienstagfrüh.

STURM BERGLAND
Die Informationen sind von Sonntagnacht bis Dienstagfrüh aufrecht.

SCHNEE BERGLAND
Die Informationen laufen von Montagfrüh bis Dienstagfrüh.

STARKREGENSCHAUER/GEWITTER
Akutwarnungen werden bei Bedarf zeitnah und ohne Vorwarnungen ausgegeben.


Warnausblick

Am Abend klingen die Regenschauer im Süden und Südosten wieder ab, im Westen sowie vom Innviertel bis zum Wald-, Wein- und Mostviertel ziehen aber weiterhin einzelne Regen- und Schneeschauer, mitunter sogar kräftige gewittrige Graupelschauer durch. Hierbei kann es vorübergehend zu Sturmböen kommen. Die Nacht auf Dienstag verläuft im Süden und Osten weitgehend trocken und auch der Regen und Schneefall von Vorarlberg bis in die westliche Obersteiermark werden immer schwächer, wobei die Schneefallgrenze bis in die Tallagen sinkt. Der West- bis Nordwestwind weht weiterhin oft stark, im östlichen Flachland und am Alpenostrand zum Teil auch stürmisch.

Am Dienstag klingen letzte Schneeschauer am Vormittag an der Alpennordseite ab, die Wolken lockern auf und besonders von Oberösterreich bis ins Burgenland kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Im Westen und Südwesten sind weiterhin teils dichte Wolkenfelder unterwegs, bis auf vereinzelte Schneeflocken bzw. unterhalb von 1100 bis 700 m auch Regentropfen bleibt es aber trocken. Der Wind weht vor allem im Donauraum und im östlichen Flachland lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest, im Laufe des Nachmittags lässt er dann allmählich nach.

Der Mittwoch gestaltet sich verbreitet trüb. Zunächst fällt alpennordseitig , im späteren Tagesverlauf dann vermehrt im Süden etwas Regen oder Schnee, wobei die Schneefallgrenze von Nord nach Süd zwischen 400 und 900 m liegt. Im Nordosten bleibt es bei lebhaftem Nordwestwind großteils trocken und hier kann sich auch kurz die Sonne zeigen.

Am Donnerstag schneit es entlang der Alpennordseite zeitweise und in den typischen Nordstaulagen kommen einige Zentimeter Neuschnee hinzu. Im Osten und Süden bleibt es bei lebhaftem bis kräftigem, in höheren Lagen auch stürmischen Nordwind meist trocken, allerdings kommt auch hier kaum die Sonne zum Vorschein.

Peter Pilati am 02.03.2015 um 19:24 Uhr.