16.09.2014

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Lagebericht

Am Mittwoch ruhiges Spätsommerwetter, im Süden jedoch viele Wolken


Aktuelle Wetterlage

Am Mittwoch setzt sich im Alpenraum im Einflussbereich einer Hochdruckbrücke allmählich stabiles Spätsommerwetter durch. Auch am Donnerstag und Freitag bleibt uns das ruhige Hochdruckwetter erhalten. Während sich dabei in einer südlichen Anströmung an der Alpensüdseite in tiefen Niveaus recht feuchte Luftmassen halten, wird es an der Alpennordseite zum Teil föhnig.


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Warnausblick

Die Nacht auf Mittwoch verläuft weitgehend trocken, nur südlich vom Alpenhauptkamm und im Südosten gehen zunächst noch vereinzelt Regenschauer nieder. In der Folge breitet sich speziell im Süden verbreitet Hochnebel aus, aber auch entlang der Nordalpen, im Waldviertel und im Donauraum bilden sich gebietsweise Nebelfelder.

Am Mittwoch stellt sich verbreitet ruhiges Hochdruckwetter ein. Nach Auflösung von einigen Nebel- und Hochnebelfeldern scheint vor allem an der Alpennordseite und im Osten häufig die Sonne, im Süden bleibt es hingegen gebietsweise trüb. Bis auf ein paar Tropfen in den südlichen Gebirgsgruppen sowie einzelne Schauer am Nachmittag im westlichen Bergland bleibt es aber meist trocken. An der Alpennordseite kommt in prädestinierten Föhntälern schwacher Südföhn auf.

Der Donnerstag bietet in weiten Teilen des Landes unter schwachem Südföhneinfluss ruhiges Spätsommerwetter, nur an der Alpensüdseite stauen sich kompakte Wolken. Nachmittags sind am ehesten über den westlichen Gebirgsgruppen vereinzelte Schauer oder Gewitter möglich, sonst bleibt es bis auf ein paar Tropfen im Bereich der Karnischen Alpen trocken. Im östlichen Flachland weht lebhafter Südostwind.

Am Freitag scheint nach Auflösung lokaler Nebelfelder im Norden und Osten erneut häufig die Sonne, auch wenn im Tagesverlauf ein paar hohe Wolkenfelder durchziehen. Im Südwesten halten sich hingegen von Anfang an dichte Wolken, aus denen jedoch kaum Regen fällt. Im Laufe des Nachmittags können dann aus heutiger Sicht in Vorarlberg und Tirol einzelne Schauer entstehen, auch Gewitter sind nicht ganz auszuschließen.

Nikolas Zimmermann am 16.09.2014 um 22:52 Uhr.