01.08.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Freitag vor allem im Bergland einzelne Schauer und Gewitter


Aktuelle Wetterlage

Das zuletzt wetterbestimmende Höhentief verlagert sich unter Abschwächung in Richtung Balkan. Bei nur flachen Druckgegensätzen kommt Mitteleuropa zwischen dem Balkantief und einem Tief über dem Ostatlantik zu liegen, wobei die Höhenströmung im Alpenraum auf Süd- bis Südwest zurückdreht. In der sommerlichen und weiterhin hochreichend feuchten Luftmasse besteht besonders über dem Bergland weiterhin eine erhöhte Schauer - und Gewitterneigung. Am Sonntag nimmt mit Durchgang eines Troges die Schauer- und Gewittergefahr generell wieder zu.


Überblick Warnungen

GEWITTER
Die Vorwarnungen gelten von Freitagmittag bis Freitagnacht, Akutwarnungen erfolgen bei Bedarf zeitnah.


Warnausblick

Der Freitag beginnt im Nordosten und Norden gebietsweise mit kompakten Wolken, zum Teil ist es recht trüb und örtlich fällt leichter Regen oder Nieselregen. Im Laufe des Vormittags lockern die Wolken dann allmählich auf. In den übrigen Regionen wird es nach Auflösung lokaler Restwolken oder Nebelfelder erst recht freundlich. Nachfolgend bilden sich dann vom Bergland ausgehend zahlreiche Quellwolken und in der Folge entstehen vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark sowie südlich des Alpenhauptkamms einige Schauer und Gewitter.

Der Samstag verläuft mit föhnigem Südwind bevorzugt im Norden und Osten überwiegend sonnig und heiß. Im Westen sowie generell im Bergland entstehen aber am Nachmittag und Abend einige teils kräftige Schauer und Gewitter, die sich in weiterer Folge auch bis in das Innviertel ausbreiten können. An der Alpennordseite weht Südföhn, vom Waldviertel bis zum Burgenland lebhafter Südostwind.

Am Sonntag zeigt sich in der Osthälfte zunächst noch häufig die Sonne, von Westen ausgehend breiten sich allerdings im Laufe des Tages teils kräftige Schauer und Gewitter auf weite Teile des Landes aus. Bis zum Abend trocken bleibt es gebietsweise im Südosten sowie im östlichsten Flachland. Im äußersten Osten weht teils noch lebhafter Südostwind, im westlichen Donauraum frischt lebhafter Westwind auf.

Martin Schreiter am 01.08.2014 um 06:53 Uhr.