20.09.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Samstag warm, am Nachmittag aber Schauer und Gewitter


Aktuelle Wetterlage

Eine Tiefdruckrinne reicht von der Iberischen Halbinsel über die Benelux-Staaten bis nach Skandinavien und an deren Vorderseite wird am Wochenende feuchtwarme und gewitteranfällige Luft aus dem Mittelmeerraum nach Österreich transportiert. In der Nacht auf Montag erreicht eine kräftige Kaltfront den Alpenraum, womit sich zu Wochenbeginn eine herbstlich kühle und recht windige Wetterlage einstellt.


Überblick Warnungen

GEWITTER
Die Informationen gelten von Samstagnachmittag teils bis Sonntagnacht, teils bis Montag früh.


Warnausblick

Am Samstag scheint vor allem am Vormittag vielerorts häufig die Sonne. Ab Mittag breiten sich dann jedoch vom Bergland ausgehend einige teils kräftige Schauer und auch Gewitter auf weite Teile des Landes aus. Diese können besonders im Südosten heftig ausfallen und Starkregen, lokal sogar Hagel und Sturmböen bringen. Am geringsten ist die Gewittergefahr in Vorarlberg und Tirol, aber auch von der Oststeiermark bis zum Marchfeld ziehen nur einzelne Schauer und Gewitter durch. Es wird erneut spätsommerlich warm.

Der Sonntag bringt im Süden und Osten bei zeitweiligem Sonnenschein meist noch recht freundliches Wetter. Sonst überwiegen hingegen bereits die Wolken und mit Annäherung einer Kaltfront aus Nordwesten bilden sich im Tagesverlauf allmählich recht verbreitet Schauer und Gewitter, die stellenweise wieder kräftig ausfallen können. In der Nacht auf Montag fällt im Bereich der Nördlichen Kalkalpen, also vom Arlberggebiet über das Loferer Land bis zum Mariazellerland, mit Frontdurchgang vorübergehend kräftiger Regen.

Am Montag klingt der teils kräftige Regen im Bereich der Nordalpen am Vormittag ab, es bleibt hier jedoch oft trüb. Auch im Süden sind bis über Mittag noch ein paar Regenschauer unterwegs, weitgehend trocken gestaltet sich der Tag bereits im Donauraum und nördlich davon. Hier lockern die Wolken zeitweise auf und ermöglichen zwischendurch etwas Sonnenschein. Am längsten zeigt sich die Sonne im östlichen Flachland. Es weht lebhafter bis kräftiger, in exponierten Lagen am Alpenostrand auch stürmischer Nordwestwind.

Martin A. Puchegger am 20.09.2014 um 07:15 Uhr.