30.10.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Freitag im Osten trüb, von Westen immer mehr Sonne


Aktuelle Wetterlage

Am Donnerstag lösen sich die Reste einer Warmfront über Österreich auf und neuerlich baut sich über Mitteleuropa ein Hochdruckgebiet auf. Dieses verlagert sich am Wochenende zwar langsam Richtung Osteuropa, es bleibt jedoch auch bei uns wetterbestimmend. Am Sonntag dreht die Höhenströmung im Vorfeld eines atlantischen Sturmtiefs mit Zentrum nordwestlich von Schottland im Alpenraum mehr auf Süd bis Südwest und infolge wird es föhnig. Bodennah hält sich teils jedoch feuchte, nebelanfällige Luft.


Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen aktiv.


Warnausblick

Der Abend und die Nacht auf Freitag bringen ruhiges Wetter. Speziell vom Innviertel bis ins Burgenland breiten sich hochnebelartige Wolken aus, in der zweiten Nachthälfte bildet sich auch in den Becken Südösterreichs sowie einigen inneralpinen Tälern Nebel und Hochnebel. Im Rest des Landes zeigen sich dagegen neben durchziehenden hohen Wolken häufig die Sterne.

Der Freitag startet vor allem im Norden und Osten mit ein paar Restwolken, stellenweise halten sich auch Nebel und Hochnebel. Tagsüber lockert es aber vermehrt auf und so kommt verbreitet die Sonne zum Vorschein, am häufigsten im Bergland West- und Südösterreichs. Der Wind spielt kaum eine Rolle.

Am Samstag verdecken im Flach- und Hügelland zeitweise Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne, die in der zweiten Tageshälfte aber oftmals der Sonne Platz machen. Vom Weinviertel bis zum Seewinkel bleiben Nebel und Hochnebel teilweise den ganzen Tag beständig. Abseits der trüben Regionen überwiegt dagegen strahlender Sonnenschein. Auf den Bergen Westösterreichs kommt allmählich schwacher Südföhn auf, warnrelevante Ereignisse sind keine zu erwarten.

Am Sonntag erweist sich der Hochnebel in den Niederungen oft als hartnäckig, besonders im Osten bei mäßigem Südostwind teils auch als beständig. Ansonsten kann sich die Sonne wieder häufig in Szene setzen. Der Südföhn auf den Bergen legt etwas zu, bleibt aber noch überall unter den Warnschwellen.

Konstantin Brandes am 30.10.2014 um 18:22 Uhr.