24.07.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Nachmittag speziell im Westen und Südwesten ein paar Schauer und Gewitter


Aktuelle Wetterlage

Am Donnerstag bleibt Österreich im Einflussbereich eines Höhentiefs, dessen Kern sich allmählich von Polen in den Westen Deutschlands verlagert. Die Schauer- und Gewitterbereitschaft beschränkt sich dabei aber im Wesentlichen auf das Berg- und Hügelland. Auch am Freitag und am Wochenende geht es unter schwachem Tiefdruckeinfluss wechselhaft weiter, wobei dann auch im Flachland die Gewitterneigung wieder ansteigt.


Überblick Warnungen

SCHAUER/GEWITTER
Die Vorwarnungen gelten am Donnerstag teils vom Vormittag bis zum Abend, teils vom Nachmittag bis in die Nacht.


Warnausblick

Der Nachmittag verläuft in der Osthälfte des Landes bei nur harmlosen Wolken überwiegend sonnig, nur im Wald- und Weinviertel können die Quellwolken zu lokalen, teils gewittrigen Schauer heranwachsen. Von Vorarlberg über die Tauern bis Oberkärnten überwiegen hingegen meist die Wolken und es entstehen vermehrt Schauer und Gewitter. Das Unwetterpotenzial ist zwar nur gering, aufgrund der langsamen Verlagerung der Gewitter kann es punktuell aber zu größeren Regenmengen kommen. Abseits von Schauerböen weht der Wind nur schwach bis mäßig aus nördlicher Richtung.

Am Abend gehen bevorzugt in den südlichen Gebirgsgruppen zunächst noch ein paar teils gewittrige Schauer nieder, diese lassen aber langsam nach. Sonst verläuft die Nacht weitgehend trocken und an der Alpennordseite und im Osten auch gering bewölkt.

Am Freitag scheint überall zeitweise die Sonne. Gegen Mittag bilden sich jedoch im zentralen und südlichen Bergland erste Schauer und Gewitter, die sich am Nachmittag ost- bzw. nordostwärts ausbreiten. Speziell in der Obersteiermark und am Alpenostrand können die Gewitter lokale für ergiebige Regenmengen sorgen. Bis auf einzelne Schauer trocken bleibt es hingegen im äußersten Westen, im Flach- und Hügelland vom Flachgau bis zum Oberösterreichischen Zentralraum sowie im Weinviertel.

Auch der Samstag verläuft wechselhaft und schwül-warm. In der Westhälfte überwiegen meist von der Früh weg die Wolken und immer wieder gehen Regenschauer und Gewitter nieder. Nach Osten hin scheint zunächst zeitweise die Sonne, tagsüber nimmt ausgehend vom Bergland jedoch auch hier das Gewitterrisiko zu. Örtlich sind dabei erneut große Regenmengen möglich. Bis zum Abend häufig trocken bleibt es lediglich im östlichen Flachland, danach sind aber auch hier gewittrige Schauer nicht ganz ausgeschlossen.

Der Sonntag bringt wenig Änderungen. Bei einigen Wolken und nur vorübergehenden Auflockerungen ziehen entlang der Nordalpen und im Osten bereits am Morgen erste Regenschauer durch. Tagsüber gehen weitere Schauer nieder, zudem nimmt vor allem im Süden und Osten auch die Gewitterneigung zu.

Nikolas Zimmermann am 24.07.2014 um 11:47 Uhr.