14.02.2016

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Sonntag im Süden und Westen allmählich Regen und Schneefall


Aktuelle Wetterlage

Die kommenden Tage stehen in Mitteleuropa weiterhin im Zeichen von Tiefdruckeinfluss. Am Sonntag bringt ein Genuatief zunächst dem Süden teils kräftigen Regen bzw. Schneefall. Alpennordseitig bleibt es tagsüber hingegen mit Föhnunterstützung meist noch trocken, ehe zum Abend hin auch hier Niederschlag übergreift. Am Beginn der neuen Woche erstreckt sich eine Tiefdruckrinne von den Balearen bis nach Skandinavien - vor allem in der Westhälfte muss man Schneefall, in tiefen Lagen Regen einplanen. Auch am Dienstag ändert sich wenig an dem wechselhaften und nassen Wetter. Allerdings sinkt an der Alpennordseite die Schneefallgrenze deutlich ab, im Flachland bleibt es aber aus heutiger Sicht weiterhin bei Regen.


Überblick Warnungen

SCHNEE TÄLER
Die Informationen sind im Süden von Sonntagvormittag bis Sonntagnacht, im Westen von Sonntagabend bis Montag früh gültig.





Warnausblick

Am Nachmittag breitet sich im Süden allmählich Schneefall aus, nur in ganz tiefen Lagen handelt es sich teils auch um Regen. In Unterkärnten ist anfangs auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. An der Alpennordseite bleibt es unter schwachem Südföhn zunächst noch trocken, ehe sich Regen und Schneefall zum Abend hin auch auf Vorarlberg und das Tiroler Oberland sowie den Südosten und äußersten Osten ausbreiten. Meist trocken bleibt es noch vom Kaisergebirge über Oberösterreich bis zum Waldviertel. Im östlichen Flachland weht tagsüber teils lebhafter Südostwind.

In der Nacht breiten sich zeitweiliger Regen und Schneefall an der Alpennordseite allmählich bis ins Wald- und Mostviertel aus, die Schneefallgrenze sinkt hier auf 800 bis 600m. Im Süden und Osten klingen die Niederschläge hingegen meist bis Mitternacht ab. Der Wind dreht auf West und frischt im Donauraum mäßig, mitunter auch lebhaft auf.

Am Montag gestaltet sich das Wetter weiter unbeständig, vor allem von Vorarlberg bis zur westlichen Obersteiermark fällt ein wenig Regen bzw. Schnee. Dabei liegt die Schneefallgrenze von West nach Ost zwischen 700 und 1000 m, anfangs stellenweise auch etwas tiefer. Im Osten und Süden bleibt es zunächst noch trocken, im Laufe des Nachmittags muss man hier dann aber recht verbreitet mit Regen rechnen, oberhalb 800 bis 1100 m schneit es.

Am Abend und in der Nacht auf Dienstag regnet und schneit es im Großteils Österreichs zumindest zeitweise, wobei die Schneefallgrenze bis in die meisten Niederungen sinkt, lediglich im Flachland handelt es sich oft noch um Regen oder Schneeregen. Gebietsweise sind auch warnwürdige Neuschneemengen möglich.

Auch der Dienstag verläuft im Großteil des Landes trüb mit zeitweiligem Schneefall und Regen. Vor allem in der Früh schneit es stellenweise sogar bis auf 300-400 m herab. Im Osten und Südosten werden die Niederschläge am Nachmittag häufiger, allerdings steigt hier die Schneefallgrenze dann auf 700 bis 900m. Vom Weinviertel bis zum Südburgenland weht lebhafter Nordwind.

Am Mittwoch schneit es vor allem in der Osthälfte am Vormittag noch recht verbreitet, teilweise sogar bis ins Flachland. In weiterer Folge lässt der Schneefall nach und speziell von Vorarlberg und Oberkärnten lockert es vermehrt auf.

Andreas Schmölz am 14.02.2016 um 14:15 Uhr.