22.09.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Montag spürbar kühler und speziell entlang der Nordalpen ein paar Schauer und einzelne Gewitter


Aktuelle Wetterlage

In der Nacht auf Montag überquert die Kaltfront eines Tiefs über der Ostsee den Alpenraum, dabei werden die feucht-warmen Luftmassen südostwärts abgedrängt. Am Montag liegt Österreich unter dem Einfluss eines Höhentiefs mit Kern über Polen, dabei steuert die kräftige nordwestliche Höhenströmung schaueranfällige Luftmassen an die Alpennordseite. Der Dienstag bringt im Nordosten noch leicht unbeständige Wetterverhältnisse, sonst macht sich von Westen her bereits zunehmend Zwischenhocheinfluss bemerkbar.


Überblick Warnungen

GEWITTER
Die Vorwarnungen gelten teils bis Sonntagnacht, teils bis Montagfrüh. Warnungen erfolgen bei Bedarf zeitnah.

STARKREGEN
Die Informationen sind bis Montagfrüh gültig.

STURM NIEDERUNGEN
Die Informationen gelten teils von Montagfrüh bis Dienstagnachmittag, teils von Montagmittag bis Montagabend.


Warnausblick

In der Nacht auf Montag regnet es zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich häufig, in den Nordalpen auch länger anhaltend und zeitweise kräftig. Im Süden und Osten ziehen ebenfalls ein paar Schauer, in der südlichen Steiermark und im Südburgenland auch Gewitter durch. Im Donauraum und im Osten kommt allmählich lebhafter, in exponierten Lagen auch kräftiger Wind aus West bis Nordwest auf.

Am Montag klingt der Regen im Bereich der Nordalpen am frühen Vormittag allmählich weitgehend ab, es bleibt hier jedoch oft trüb und am Nachmittag setzen erneut teils kräftige Schauer ein. Auch über den Südalpen entwickeln sich am Nachmittag noch einzelne Regenschauer, weitgehend trocken gestaltet sich der Tag im östlichen Flachland sowie in den Nordföhnregionen südlich des Alpenhauptkamms. Hier lockern die Wolken zeitweise auf, am längsten scheint die Sonne in Osttirol und Oberkärnten. Der Wind weht lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen des Alpenostrands in Böen zeitweise auch stürmisch aus Nordwest. In der Nacht auf Dienstag sinkt dann die Schneefallgrenze in den Nordalpen stellenweise gegen 1200 m ab.

Am Dienstag zeigt sich von Vorarlberg bis Kärnten häufig, sonst jedoch nur ab und zu die Sonne. Weitgehend trüb bleibt es an der Alpennordseite östlich von Salzburg, wo es mitunter örtlich etwas regnet. Die Schneefallgrenze steigt von 1200 auf 1500 m an. Vor allem am Alpenostrand weht anfangs kräftiger bis stürmischer, kalter Nordwestwind, dieser lässt am späten Nachmittag aber langsam nach.

Der Mittwoch verläuft unter schwachem Hochdruckeinfluss bei nur wenig Wind recht sonnig und überall trocken.

Felix Welzenbach am 21.09.2014 um 23:34 Uhr.