06.07.2015

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Dienstag im Bergland und im Süden Schauer und Gewitter, im Osten Höhepunkt der Hitzewelle


Aktuelle Wetterlage

Am Montag verbleibt der Osten Österreichs vorerst im Einflussbereich des Hochs ANNELIE. Eingelagert in die südwestliche Höhenströmung streift allerdings eine Kaltfront die westlichen und nordwestlichen Landesteile. In der zunehmend feuchten und labil geschichteten Luftmasse steigt von Westen her somit die Schauer- und Gewitterneigung deutlich an. Bei sich allmählich abschwächendem Hochdruckeinfluss wird am Dienstag im Osten und Südosten der Höhepunkt der Hitzewelle erreicht. Am Mittwoch überquert eine atlantische Kaltfront von Nordwest nach Südost Österreich und bringt feuchte und kühlere Luft.


Überblick Warnungen

GEWITTER
Die Vorwarnungen sind bis Montagabend gültig. Warnungen erfolgen bei Bedarf zeitnah.


Warnausblick

Am Abend sind speziell im Süden noch einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter unterwegs. Diese werden im weiteren Verlauf aber immer seltener und die Nacht auf Dienstag verläuft dann weitgehend trocken und klar. Im westlichen Bergland kommt föhniger Südwind auf.

Der Dienstag startet meist trocken und vorübergehend setzt sich vielerorts die Sonne in Szene, alpennordseitig wird es zudem leicht föhnig. Nach und nach erreicht von Südwesten her aber ein weiterer Schwall energiereicher, labil geschichteter Luft die Alpen. So entstehen im Tagesverlauf besonders im Bergland und Süden allmählich wieder Schauer und Gewitter, während es nördlich der Alpen, insbesondere im Donauraum sowie im Osten bis zum Abend trocken und heiß bleibt. In der Nacht auf Mittwoch sind auch hier einzelne Gewitter möglich.

Am Mittwoch ist es vielfach schwül und unbeständig, in weiten Teilen des Landes muss man mit Regen und Gewittern rechnen und die Temperaturen gehen allmählich zurück. Im Osten und im Südosten wird es nochmal heiß und am Nachmittag und Abend sind anfangs Unwetter möglich, später auch hier teils gewittrig durchsetzter Regen. Im Donauraum sowie am Alpenostrand frischt tagsüber lebhafter West- bis Nordwestwind auf.

Am Donnerstag kann es im Süden im Bereich der zurückhängenden Kaltfront noch ein wenig regnen, sonst setzt sich zumindest zeitweise die Sonne durch. Entlang der Alpen sowie im Osten weht weiterhin lebhafter Westwind.

Martin Schreiter am 06.07.2015 um 19:04 Uhr.