03.09.2015

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Nachmittag im Westen und Norden verstärkt Regen


Aktuelle Wetterlage

Ein verwellendes Frontensystem bleibt am Donnerstag im Alpenraum wetterbestimmend und bringt Österreich weiterhin gebietsweise unbeständiges Wetter. Speziell in der zweiten Tageshälfte nimmt der Tiefdruckeinfluss noch zu und sorgt zum Teil im Westen bzw. abends auch im Norden für markante Regenmengen. Da die Luft teils labil geschichtet bleibt, sind auch Gewitter eingelagert. Der äußerste Osten und Südosten bleiben begünstigt. Auch am Freitag und am Samstag hält der Tiefdruckeinfluss an, im Bereich einer Luftmassengrenze werden mit einer südwestlichen Höhenströmung weiterhin feuchte Luftmassen herangeführt. Der Regenschwerpunkt liegt dabei im zentralen Bergland bzw. in den südlichen Landesteilen.


Überblick Warnungen

STARKREGEN
Die Vorwarnungen gelten von Donnerstagnachmittag bis Freitagfrüh.

GEWITTER
Die Vorwarnungen gelten von Donnerstagfrüh bis Donnerstagnacht.


Warnausblick

Am Donnerstagnachmittag setzt von Vorarlberg bis zur Obersteiermark und Kärnten schauerartiger und teils auch gewittrig durchsetzter Regen ein. Bald muss man auch in den übrigen Regionen mit einzelnen Schauern und Gewittern rechnen.

Am Abend breitet sich der schauerartige Regen weiter ostwärts aus. In der Nacht auf Freitag regnet es zunächst noch gebietsweise, in der zweiten Nachthälfte wird der Regen dann überall allmählich weniger. Vom Tiroler Unterland bis zum Salzkammergut sind bis zum Morgen lokal auch größere Regenmengen möglich. Zudem frischt im Donauraum teils lebhafter Westwind auf.

Am Freitag hält das unbeständige Wetter an. Vielerorts dominieren die Wolken, dabei gehen vor allem im zentralen Bergland sowie südlich des Alpenhauptkamms im Tagesverlauf Regenschauer nieder. Im äußersten Westen sowie vom westlichen Donauraum bis ins Burgenland bleibt es weitgehend trocken und zumindest zeitweise kommt die Sonne zum Vorschein.

Der Samstag gestaltet sich trüb und verbreitet nass. Über weite Strecken des Tages regnet es, teils auch schauerartig verstärkt. Aus heutiger Sicht können dabei vor allem im Süden warnrelevante Regenmengen zusammenkommen. Erst zum Abend hin nehmen abseits der Berge die trockenen Abschnitte allmählich zu. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, am Alpenostrand teils lebhaft aus West- bis Nordwest.

Am Sonntag fällt in den typischen Norstauregionen von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich von der Früh weg häufig Regen. Abseits davon bleibt es bis auf einzelne Schauer überwiegend trocken, im Süden zeigt sich unter Nordföhneinfluss sogar zeitweise die Sonne. Im Donauraum und im östlichen Flachland weht frischer West- bis Nordwestwind.

Florian Pfurtscheller am 03.09.2015 um 16:03 Uhr.