30.07.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Mittwoch teils kräftige Schauer, nach Osten zu nachmittags Gewitter, teils auch länger anhaltender Regen


Aktuelle Wetterlage

Eine Tiefdruckrinne, die von Skandinavien bis in die Adria reicht, sorgt am Mittwoch in Österreich für weiterhin unbeständiges Wetter, die Schauer- und Gewitterneigung ist unverändert hoch. Aufgrund des hohen Wassergehalts der Luft sind auch kleinräumige Überflutungen und Vermurungen nicht auszuschließen. Am Donnerstag gibt es noch keine grundlegende Veränderung, bevor sich am Freitag dann vorübergehend schwacher Hochdruckeinfluss bemerkbar macht, womit die Schauer- und Gewittertätigkeit zurückgeht.


Überblick Warnungen

TEILS GEWITTRIGER STARKREGEN
Die Informationen gelten bis Mittwoch früh.


Warnausblick

Am Mittwoch dominieren in der Westhälfte die Wolken und zunächst ziehen vor allem in Teilen Salzburgs und Oberösterreichs kräftige Regenschauer durch. In der Folge nimmt auch weiter im Westen sowie von Italien und Slowenien her auch im Süden und Südwesten die Schauertätigkeit wieder zu, hier mitunter auch mit Blitz und Donner. Im Osten und Südosten kommt vorübergehend die Sonne zum Vorschein, im Tagesverlauf entstehen auch hier einige kräftige Schauer und Gewitter. Speziell von der südlichen Steiermark bis zum Burgenland kann es am Nachmittag und Abend teils auch anhaltend und gewittrig verstärkt regnen, lokal zeichnet sich hier die Gefahr von Überflutungen und Vermurungen ab!

Auch der Donnerstag präsentiert sich von seiner unbeständigen Seite. Im ganzen Land dominieren meist die Wolken und entlang der Nordalpen und im Nordosten fällt immer wieder Regen. Auch von Unterkärnten über die südliche Steiermark bis zum Burgenland ziehen ein paar Schauer durch, mitunter auch einzelne Gewitter. Längere trockene Abschnitte zeichnen sich im Mühl- und Waldviertel sowie ab dem Nachmittag in einem Streifen von Osttirols über Oberkärntens bis zur Mur-Mürz-Furche ab.

Am Freitag scheint nach Auflösung von Restwolken vor allem im Norden häufig die Sonne. Tagsüber bilden sich ausgehend vom Bergland zahlreiche Quellwolken und in der Folge entstehen speziell in Vorarlberg und Tirol lokale Schauer oder Gewitter. Auch in Salzburg, Kärnten und der Steiermark steigt die Gewitterneigung etwas an, meist trocken bleibt es hingegen im Donauraum.

Peter Pilati am 30.07.2014 um 04:45 Uhr.