02.09.2014

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Nachts im Nordosten noch zeitweise Regen


Aktuelle Wetterlage

Tiefdruckeinfluss sorgt auch am Dienstag für unbeständige Verhältnisse, zudem bestimmen nach wie vor herbstliche kühle Luftmassen das Wettergeschehen. In der Folge kommt der Alpenraum zwischen einem ausgedehnten Hochdruckgebiet mit Zentrum zwischen Südschweden und dem Baltikum sowie einer Zone tiefen Luftdrucks in Südosteuropa zu liegen. Für Österreich bedeutet das eine Wetterberuhigung, wenngleich es leicht wechselhaft aber wieder deutlich wärmer weiter geht.


Überblick Warnungen

STARKREGEN
Die Informationen sind am Dienstag und bis in die Nacht auf Mittwoch gültig.

STURM FLACHLAND / TALLAGEN
Die Informationen haben bis Dienstagnachmittag bzw. -abend Gültigkeit.


Warnausblick

In der Nacht auf Dienstag regnet es speziell vom Salzkammergut bis zum Weinviertel noch zeitweise. Etwas Regen ist generell im Nordalpenbereich möglich, meist trocken bleibt es dagegen im äußersten Westen, sowie von Osttirol bis ins Südburgenland. Der Nordwestwind weht lebhaft bis kräftig, am Alpenostrand und in prädestinierten Nordföhntälern in Böen teils auch stürmisch.

Auch am Dienstag bleibt es bewölkt und vielerorts nass, wobei der Regen von Salzburg ostwärts neuerlich am kräftigsten ausfällt. Am meisten Regen fällt voraussichtlich von den Karawanken bis zur Koralpe. Ganz im Westen sowie im nach wie vor leicht föhnigen Südwesten regnet es nur wenig, in den Abendstunden wird es auch im Osten und Nordosten langsam trockener. Hier weht nach wie vor lebhafter bis kräftiger, in exponierten Lagen am Alpenostrand vorerst auch stürmischer Nord- bis Nordwestwind.

Am Mittwoch regnet es nur noch unergiebig bzw. sind lediglich einzelne Regenschauer unterwegs. Die Wolken lockern bevorzugt im Süden und Osten, teils auch im Westen auf. Im östlichen Flachland und am Alpenostrand weht noch lebhafter Nord- bis Nordwestwind. Die Temperaturen steigen von Osten her deutlich an.

Am Donnerstag wechseln sich tagsüber Sonne und Wolken ab, nur im Südosten ist es zum Teil auch länger bewölkt mit ein paar Regentropfen von Beginn an. Sonst bilden sich bevorzugt über dem Bergland und im Süden tagsüber ein paar Schauer oder Gewitter, während vom Inn- und Mühlviertel bis zum östlichen Flachland die Schauerneigung relativ gering bleibt. Im westlichen Donauraum frischt teils lebhafter Ostwind auf.

Andreas Brömser am 02.09.2014 um 00:03 Uhr.