20.11.2017

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Nachts im Nordstau weiterer Neuschnee


Aktuelle Wetterlage

Am Montag liegt der Alpenraum zwischen einem Hoch über Frankreich und einem Tief über dem Baltikum in einer nordwestlichen Höhenströmung. Dazu nähert sich am Abend die Warmfront eines weitere kleinräumigen Tiefs über der Nordsee. Am Dienstag selbst sorgt eine weitere Warmfront an der Alpennordseite noch für unbeständiges Wetter, bevor es am Mittwoch im ganzen Land freundlich und sehr mild wird.


Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Informationen gelten von Samstagnacht bis Montagmittag.

STURM
Die Informationen sind von Sonntagabend bis Montagabend gültig.


Warnausblick

In der Nacht auf Montag schneit es von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich immer wieder, nur im Donauraum bleibt es überwiegend bei Schneeregen oder Regen. Ein paar Zentimeter Neuschnee kommen hingegen vom Loferer Land bis zum Mariazellerland zusammen. Von Osttirol bis zum Südburgenland verläuft die Nacht durchwegs trocken und aufgelockert bewölkt. Im Norden und Osten frischt zunehmend kräftiger West- bis Nordwestwind auf, am Alpenostrand sind auch Sturmböen ein Thema.

Der Montag beginnt in den Nordstaulagen vom Pinzgau bis zum Wechsel mit Schneefall bis in viele Täler. Im Tagesverlauf lässt der Schneefall dann nach, allerdings ziehen im Osten weiterhin einzelne Regen- oder Schneeschauer durch. Freundlicher bei einigen Sonnenstunden ist es im Süden und Südosten. Am späten Nachmittag setzt im Westen neuerlich Regen, im äußersten Norden oberhalb von 400 m Schneefall ein. Der Wind weht vor allem im Norden kräftig, am Alpenostrand in Böen auch stürmisch aus West bis Nordwest.

In der Nacht auf Dienstag breitet sich der Niederschlag auf den gesamten Norden und Osten aus. Anfangs liegt die Schneefallgrenze von Oberösterreich und der Obersteiermark ostwärts zwischen 300 und 400 m. Schneeregen ist aus heutiger Sicht selbst im Flachland kurzzeitig durchaus zu erwarten. Gegen Morgen steigt aber die Schneefallgrenze von Westen her rasch auf 1000 m an.

Am Dienstag halten sich meist dichte Wolken und entlang der Alpennordseite fällt zeitweise Regen. Schnee ist dann aber erst ab 1200 bis 1700 m ein Thema. Im Süden und am Nachmittag auch im äußersten Westen bleibt es trocken und auch teils aufgelockert. Im Osten und Norden weht der Westwind teils kräftig und am Alpenostrand sind anfangs Sturmböen zu erwarten.

Der Mittwoch bringt in der Früh im äußersten Nordosten noch etwas Regen, dieser klingt aber rasch ab und die Wolken lockern noch am Vormittag auf. Abseits davon scheint nach Auflösung von örtlichen Nebelfeldern bereits verbreitet die Sonne. Dazu weht teils lebhafter Westwind im Norden.

Florian Pfurtscheller am 19.11.2017 um 20:35 Uhr.