26.02.2017

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Abend und in der Nacht einige Wolkenfelder, aber meist trocken


Aktuelle Wetterlage

An der Vorderseite eines Tiefdruckkomplexes zwischen Irland und Norwegen dreht die Höhenströmung im Alpenraum am Montag auf Südwest. Damit wird Luft subtropischen Ursprungs herangeführt, zudem wird es föhnig. Am Dienstag gewinnt die Strömung mit Annäherung des Tiefs deutlich an Stärke, bevor die dazugehörig Kaltfront im Laufe des Tages den Alpenraum erreicht. Gleichzeitig bildet sich über Italien ein Tief, damit wird es in Österreich zunehmend nasskalt. Am Mittwoch wird es unter Einfluss von Höhenkaltluft speziell an der Alpennordseite unbeständig.


Überblick Warnungen

FÖHN TALLAGEN
Die Vorwarnungen gelten von Montagmittag bis Dienstagnachmittag bzw. -abend.


Warnausblick

Am Abend ziehen kompakte Wolkenfelder durch, einzelne Tropfen beschränken sich jedoch auf das Mühl- und Waldviertel.

In der Nacht auf Montag zeigen sich im Norden wieder vermehrt die Sterne, sonst halten sich einige Wolken. Meist bleibt es trocken, nur vereinzelt fallen ein paar Tropfen im Bergland.

Der Montag verläuft in allen Landesteilen ruhig bei einem Mix aus Sonnenschein und dünnen, harmlosen Wolken. Vom Weinviertel über das Burgenland bis zur Südsteiermark weht mäßiger bis frischer Süd- bis Südostwind. Am Abend kommt im Westen mit Annäherung einer Front föhniger Südwind auf, in prädestinierten Tälern sind dann auch kräftige Böen möglich.

Am Dienstag breitet sich westlich einer Linie Linz-Klagenfurt Regen aus, die Schneefallgrenze liegt tagsüber mit etwa 1200 bis 1400 m recht hoch. Im Osten sorgt föhniger Süd- bis Südwestwind für trockene und freundliche Bedingungen, auch im Südosten wird es mitunter stürmisch. In der Folgenacht sinkt die Schneefallgrenze im Westen und je nach Niederschlagsintensität auch im Süden bis in die Täler. Zudem frisch stürmischer Westwind auf.

Am Mittwoch gehen am Vormittag vom Bregenzerwald bis ins Wald- und Mostviertel ein paar Regen- und Schneeschauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt zunächst bei 500 bis 700 m und steigt tagsüber auf rund 1000 m an. Im Tagesverlauf lässt die Schaueraktivität deutlich nach und es lockert verbreitet auf, längere sonnige Abschnitte gibt es am Nachmittag im Süden und Osten. Der Westwind weht vor allem im Donauraum zunächst lebhaft bis kräftig, am Nachmittag lässt der Wind allgemein nach.

Marc Mühling am 26.02.2017 um 17:05 Uhr.