15.02.2016

Das Kompetenzzentrum für Unwetter

Lagebericht

Am Montag im ganzen Land unbeständig


Aktuelle Wetterlage

Am Montag befindet sich der Ostalpenraum weiterhin im Einflussbereich einer Tiefdruckzone, die sich von Gibraltar bis nach Nordskandinavien erstreckt. Im Tagesverlauf nähert sich von der Adria das nächste Tief, womit man im Süden und Osten des Landes in der Folgenacht wieder teils kräftigen Regen und Schneefall einplanen muss. Am Dienstag etabliert sich über Nordeuropa ein Hoch, womit wir uns in einer nord- bis nordöstlichen Höhenströmung befinden. Vor allem in den Nordstauregionen muss man somit mit Schneefall rechnen. Zur Wochenmitte kündigt sich das nächste Italientief an, welches besonders in der Osthälfte für nasses Wetter sorgt. Auch in weiterer Folge bleibt Tiefdruckeinfluss wetterbestimmend.


Überblick Warnungen

SCHNEE TÄLER
Die Informationen sind im Westen von Sonntagabend bis Montagfrüh gültig. Die Vorwarnungen im Süden haben von Montagabend bis Dienstagfrüh Gültigkeit.

SCHNEE BERGLAND
Die Warnungen gelten von Montagvormittag bis Dienstagfrüh.


Warnausblick

In der Nacht breiten sich zeitweiliger Regen und Schneefall an der Alpennordseite allmählich bis ins Wald- und Mostviertel aus, die Schneefallgrenze sinkt hier auf 800 bis 600 m. Im Süden und Osten setzt sich bis Mitternacht hingegen wieder weitgehend trockenes Wetter durch. Der Wind dreht auf West und frischt im Donauraum mäßig, mitunter auch lebhaft auf.

Am Montag fällt zunächst meist nur von Vorarlberg bis zur westlichen Obersteiermark ein wenig Regen bzw. Schnee. Dabei liegt die Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000 m. anfangs auch noch etwas tiefer. Im Osten und Süden bleibt es zunächst noch trocken, im Laufe des Vormittags setzt von Unterkärnten bis zum Südburgenland aber neuerlich Regen ein, der sich bis zum Abend Richtung Osttirol und Wiener Becken ausbreitet. In diesen Regionen sinkt die Schneefallgrenze mit zunehmender Niederschlagsintensität tagsüber allmählich auf 1000 bis 800 m, in der Folgenacht dann allmählich auf 600 bis 400 m ab. Der Nord- bis Nordwestwind weht mäßig, im Nord- und Mittelburgenland sowie am Alpenostrand teils lebhaft.

In der Nacht auf Dienstag regnet und schneit es im Großteil Österreichs zumindest zeitweise, wobei die Schneefallgrenze verbreitet auf 600 bis 400 m sinkt. Am wenigsten regnet und schneit es im Flach- und Hügelland Ober- und Niederösterreichs, während im Bergland und im Süden lokal warnwürdige Neuschneemengen möglich sind.

Auch der Dienstag verläuft im Großteil des Landes trüb mit zeitweiligem Schneefall und Regen besonders in den Alpen und südlich davon. Dabei lässt die Niederschalgsintenität tagsüber eher nach, bevor am Abend im Südosten Regen und Schneefall wieder häufiger werden. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 500 und 800 m, am Morgen schneit es aber stellenweise noch etwas tiefer herab. Der Nord- bis Nordostwind weht mäßig bis lebhaft.

Am Mittwoch schneit es in der Osthälfte vor allem am Vormittag recht verbreitet und mitunter auch kräftig, wobei sich unterhalb von 400 bis 700 m auch Regen zum Schnee mischt. In weiterer Folge verlagern sich Regen und Schneefall aber unter Abschwächung Richtung Oberösterreich, Salzburg und Tiroler Unterland. Der Wind ist aus heutiger Sicht kein Thema.

Andreas Meingaßner am 14.02.2016 um 22:30 Uhr.